Technique 

Technische Details der Weihnachtsbeleuchtung im Jahr 2003:

Anzahl der Lichter: 26.000 "Lichtprogramm" alle 15 Minuten
Stromverbrauch: ca.5700 Watt pro Stunde
Besonderheiten: Eisenbahn (LGB) mit Pendelautomatik

Beleuchtungsart Beschreibung            Jede Beleuchtungsart ist auf Papier erstellt worden. Die Anzahl der Lichter, der Stromverbrauch, Kabelquerschnitte wurden berechnet!
Schaltpläne     Damit man immer über die Schaltung informiert ist und Änderungen vornehmen kann, wurde ein Schaltplan erstellt.
Steuerung Die Steuerung der Weihnachtsbeleuchtung übernimmt eine Siemens S5. 
Programmauszug Der Computer muss erfahren, wann welche Lampen mit welcher Dauer leuchten sollen.
Lichtsysteme     Für unsere Weihnachtsbeleuchtung werden unterschiedliche Lichtsysteme verwendet.
Trafos     Verschiedene Lichtsysteme werden mit unterschiedlichen Stromspannungen versorgt.
Sicherungen Jede Zuleitung zu einer Lichterkette wird dem Stromverbrauch und dem Kabelquerschnitt entsprechend abgesichert.
Berechnung Kabelquerschnitt Je nach Länge der Leitung und dem Stromverbrauch muss der Kabelquerschnitt berechnet werden.
Schaltrelais Relais sind kleine Schalter, die Licht Ein oder Ausschalten.
Entwicklung unserer Technik:
In den Jahren 1995 und 1996 haben wir unsere Weihnachtsbeleuchtung dezentral über Steckdosen und Mehrfachstecker eingeschaltet. Nachdem wir aber schnell mehrere hundert Lichter installiert hatten, dauerte das Ein- und Ausschalten der Beleuchtung mehrere Minuten. Das war sicherlich nicht ein großes Problem, jedoch wollten die Beleuchtung nicht immer eingeschaltet lassen, so dass es wichtig war, dass sich immer jemand um das Ein - und Ausschalten kümmerte.

 Im Jahr 1997 nahmen die Beleuchtungen im Niedervolt Bereich zu, so dass wegen des geringen Kabelquerschnittes ein Teil der Beleuchtung zentral auf dem Dachboden des Hauses zusammengefasst wurde. Ein Trafo mit größerer Leitung wurde angeschafft. In einer abenteuerlichen Aktion wurde mit stümperhaften Methoden der Trafo zum Einsatz gebracht. Hier galt es zu hoffen, dass kein Unfall passiert.

1998 - Das Jahr der Zentralisierung. Durch einen Zufall konnte eine ausgemusterte Maschinensteuerung angeschafft werden. Diese ermöglichte es, die gesamte Weihnachtsbeleuchtung zentral und zeitgenau ein- und auszuschalten. Ebenfalls konnte mittels der Steuerung jede Lichterkette gezielt geschaltet werden. Lichtprogramme wurden geschrieben, so dass die Beleuchtung nicht nur einfach AN war. In regelmäßigen Abständen lief ein Programm ab, welches die Lichter am Haus in einer bestimmten Abfolge schaltete. Eine Uhr wurde erstellt, die im Giebel installiert wurde und in Stundentakt lief.

1999 und 2000 waren gekennzeichnet durch Erweiterungen und Optimierungen der Lichterketten und der Systeme. Alle Lichterketten, die noch mit 220Volt liefen wurden eliminiert und durch 24 Volt Systeme ersetzt. Diese Lichterketten haben den Vorteil, das durch den geringen Kabelquerschnitt eine zentrale Steuerung möglich ist.

2002 - Die "magische" Grenze von 20.000 Lichtern ist durchbrochen! Durch den Einsatz von 26 Lichtschläuchen, die jeweils 324 Glühbirnen haben konnten wir diese magische Grenze erreichen. Die Implementierung der Schläuche in das vorhandene Programm stellt sich als schwierig dar, da es sich um ein komplett neues Lichtdesign handelt, welches etwas gewöhnungsbedürftig ist. Sie müssen sich selbst vom Ergebnis überzeugen. Wir sind immer dankbar für ein Feedback!

2003 steht im Zeichen der kontinuierlichen Erweiterung der Lichter. Jetzt leuchten 25931 Lichter.

Allgemeine Information:
Alle Informationen zu technischen Details, sowie zur Umsetzung elektrischer Details sollten nur vom Fachmann ausgeführt werden. Bitte beachten Sie die Vorschriften beim Umgang mit Strom.

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